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SvB feierte Gründungsfest

Sie trugen weder Dirndl noch Lederhosen aber waren waren ohne Zweifel die niedlichsten unter den Ehrengästen zum Gründungsfest des Schleppjagdvereins von Bayern: die fünf Foxhound-Welpen, die aus der Niedersachsenmeute umgezogen sind in den Süden Deutschlands. Transportiert von ihrer „Kennel-Mama“ Carina Ebert trafen sie pünktlich ein zur Feier von gleich mehreren wichtigen Daten. Vor 33 Jahren wurde der Schleppjagdverein von Bayern eingetragen, seit 30 Jahren führt er seine eigene Meute, und genauso lange sind die Hunde in Gundelsdorf bei Pöttmes zu Hause und werden von Toni Wiedemann als Master und Präsident gemanagt. 

Lang war die Liste der Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, die Toni Wiedemann und seine Frau Sissi mit den Vereinsmitgliedern an der neuen Vorzeige-Anlage begrüßten.  Die Gästeschar spiegelt die gelungene Vernetzung der Schleppjagd mit anderen Bereichen des öffentlichen Lebens an der Wiedemann täglich arbeitet.  „Wir tragen aktiv dazu bei, Geschichte, Tradition und jagdliches Brauchtum in unserem „Wittelsbacher Land“ wie auch in ganz Bayern und darüber hinaus zu vertreten“, betonte neben anderen der Schirmherr des SvB, S.K.H. Prinz Luitpold von Bayern, dessen Bier dazu beitrug, dass das Fest kernig-urwüchsig  gelang.



Seit 1888 ist Schleppjagd in Bayern historisch nachgewiesen, „Doch bisher ist es keiner Meute gelungen, über einen Zeitraum von 30 Jahre ihre Meute zu halten, am gleichen Ort ihren Jagdbetrieb aufzubauen, zu fördern und zu erhalten,“ betont der SvB, der in 30 Jahren wohl 120 Schleppjagden und etwa 80 Trainingskurse in dem Gelände in und um Gundelsdorf veranstaltet hat.  Einen Ausschnitt aus ihrer praktischen Arbeit zeigte Sissi Wiedemann mit ihrer Equipage den Gästen vom Sattel aus. Zuschauer „vom Fach“ dabei waren auch die OstWestfalen-Meutehalter Friedel und Heike Sielemann, die aus Bielefeld angereist waren um zu gratulieren. 

 

Die fünf  vierbeinigen Neuzugänge aus Niedersachsen gehören zu einem Wurf aus 13 Welpen, von denen nicht alle in Dorfmark bleiben sollten. Sie bekommen jetzt Namen, die mit dem Buchstaben L beginnen und haben einen prominenten Paten. Der Landrat Dr. Klaus Metzger tauft sie bei der nächsten Jagd, die die Kleinen natürlich noch als Zuschauer aus dem Hundewagen erleben. Im kommenden Jahr werden sie aktiv dabei sein.



Das Fest war wieder gesund für die Vereinskasse. Als Glücksfee verloste Prinzessin Alessa von Thurn und Taxis eine Ballonfahrt.  
Text: PS und Fotos: Regina Haider und Dr. Christina Lenz