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Dreilingen mit verstärktem Bläseraufgebot

Hörnerklang und Hundegeläut prägen die Schleppjagd in Dreilingen. In diesem Jahr wird es am 1. September, Sonntag, richtig laut. Kann man aber auch so sagen wie die Jagdreiterin Wiebke. Sie nennt die Veranstaltung in Dreilingen „immer sehr gesellig“.

„Jagd ohne Hund ist Schund“ sagen die „grünen Jäger.“ Und Jagd ohne Hörner auch“, ergänzen die Schleppjagdreiter, die „roten Jäger“, die in Deutschland auf künstlichen Fährten mit der Hundemeute jagen. Vor Mobiltelefonzeiten haben die Hörner wichtige Signalfunktionen bei der Meute-Jagd gehabt. Die Bläser dirigierten die Reiter mit entsprechenden Fanfaren immer in Richtung Meute. Heute ist das etwas in den Hintergrund gerückt, oft werden eher Emotionen bedient. Die Palette an Fanfaren und musikalischen Stücken ist groß.
Es gibt Jagdreiter, die sich besonders für Horn-Fanfaren interessieren, und es gibt Hornbläser, die mehr über die Schleppjagd wissen möchten, und dazu kommen noch Zuschauer, die beides lieben.


Für die 33.Schleppjagd des R+F Ebstorf  hinter der Niedersachsenmeute in Dreilingen am 1.September um 9.30 Uhr ist ein Zusammentreffen dieser  Gruppen geplant.
Der Jagdtag beginnt  mit einer Andacht. Einige Stücke der Hubertusmesse werden dargeboten und in der Ansprache wird die besondere Stellung und Verantwortung des Menschen in und für die Natur beleuchtet. Auch der  Choral „Großer Gott wir loben dich..“ wird zu hören sein.
Danach heißt es „Aufbruch zur Jagd“ in das bekannte und beliebte, sehr natürliche Dreilinger Gelände, das wieder von den Land-u. Forstwirten, den Jagdpächtern und dem Klosterkammer-Forstbetrieb großzügig zur Verfügung gestellt wird.

Die Feuerwehr wird den Veranstalter in vielen administrativen Aufgaben unterstützen. Die Bläser - Mitglieder der Jagdhornbläser-Gilde und die Ebstorfer Parforcehornbläser - teilen sich in Gruppen auf und begleiten das Jagdgeschehen mit den entsprechenden Fanfaren, die die einzelnen Abläufe beschreiben.
Konzertante Stücke werden sicher auch nicht fehlen, so dass die Jagdgesellschaft neben Hundegeläut und schönen Jagdbildern auch noch auf ihre musikalischen Kosten kommt.
Nach einem ausgedehnten Ritt über sieben Schleppen endet die Jagd mit dem Halali im Bereich   Niebeck.
Später trifft sich die Jagdgesellschaft zum gemütlichen Beisammensein auf dem Birkhof und lässt dort den Tag  ausklingen. Gäste zu Pferde und zu Fuß sind herzlich willkommen und können sich unter 058267566 vorab informieren.
Text und Fotos: Martin Bergmann