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Meutetraining in Hermannsburg

So kann ein schlichter Adventssamstag zum Fest werden: Die Hermannsburger Heide im satten Schein der niedrig stehenden Wintersonne, eine Meute im Appell, 40 Reiter sind angereist, manche über fast 250 Kilometer. Sie hat offenbar Zugkraft, diese Leidenschaft, sich mit Pferd und Hund im Einklang draußen zu bewegen. „Ihr geht ein tolles Bild ab“, lobte eine Radfahrerin, die ebenfalls querbeet unterwegs war.

Hans Mensing und Maren Hiestermann haben eingeladen zu dem Training und sich sicher selbst nicht träumen lassen, wie ideal die Umstände dieses Mal sein würden. Die Hermannsburger Jagden haben in diesem Jahr nicht so sehr in der Gunst der Wetterwolken gestanden – aber jetzt wurde alles dreifach wieder gutgemacht. Es war gelungen, dieses externe Training. „Wir wollen doch das Jagdreiten in die Fläche tragen“, so der Master, Egbert v. Schultzendorff, der zum Comeback nach Knie-Operation mit seiner Equipage in schlankem Trab und gesetztem Galopp über die federnde Heidefläche setzte.

Wer wollte, der konnte springen. Die meisten entscheiden sich dagegen, wollten lieber die Hunde sehen, von denen Jockey seinen ersten Ausflug in die Fremde unternahm, sicher angekoppelt und bestimmt mit positiven Eindrücken versehen.



Entspannt und fröhlich wurde anschließend in der Reiterstube der Reithalle beim RV Hermannsburg-Bergen das Erlebte kommentiert, so fröhlich, dass sogar mehrere Adventslieder gesungen wurden - nicht gut, trotz der Liederbücher, die „zufällig“ zur Hand waren, aber trotzdem irgendwie schön. „Jagdreiter schrecken eben vor nichts zurück“, wusste  Ellen-Antje Lamcken die Erklärung.


Text und Bilder: PS