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Rechtzeitig fit zur Junghundeschau

Die seit Monaten andauernde Quarantäne wegen fortdauernder Druse-Erkrankungen  im Jagdstall des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins steht kurz vor dem Ende, und die traditionelle Junghundeschau der Deutschen Schleppjagdvereinigung kann daher wie geplant in Hünxe-Drevenack stattfinden. Am 7. Juli, Samstag, sind gut 100 Hunde aus den deutschen Schleppjagdmeuten gemeldet zur Bewertung durch ein internationales Richtergremium.

Aus England werden als Juroren wieder Polly Portwin und Will Cursham erwartet. Beide sind ausgewiesene Experten und als Fachautoren tätig. Portwin gestaltet unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit für die „Countryside Alliance“. Sie schreibt außerdem für Horse&Hound, während Cursham gerade eine Reportage über das Reiten hinter Schleppjagdhunden für das Hochglanzmagazin „Field“ abgeliefert hat. Zur Recherche hatte er die Equipagenjagd des RWS im November mitgeritten. Die beiden werden unterstützt von zwei  deutschen Richtern für Foxhounds und Beagles, die im vorigen Jahr bereits hospitiert haben. Die vier Richter werden doppelt so viel zu bewerten haben wie im Vorjahr als wegen Zurückhaltung der deutschen Meuten in der Zucht nur 50 Hunde vorgestellt wurden.  
Die ersten Hunde im kompletten Wurf werden bei der Schau ab 10 Uhr präsentiert. Bereits am Freitag ab 16 Uhr leisten Tierärzte die Voruntersuchung und im Anschluss treffen sich die Meutehalter zum Erfahrungsaustausch

RWS-Huntsman Heiko Burchard hat die Ausfallzeit des geregelten Trainingsbetriebs genutzt für die Erneuerung des Zauns am Schauring – schließlich hat er im Erst-Beruf Zimmermann und Tischler gelernt, bevor er seine Karriere als professioneller Huntsman antrat. Wie bisher  werden auch wieder zwei dicke Sprünge in den Schauring integriert, der damit während der Jagdsaison auch als respektables Hindernis im Weg stehen kann. Zunächst war geplant gewesen, diesen Zaun während der RWS-Pikörtage zu setzen, aber durch das strikt eingehaltene Betretungsverbot für das Vereinsgelände waren auch diese besonderen Veranstaltungen wie der Geländeritt zum 1.Mai und die Mitgliederversammlung aufgeschoben bzw verlegt worden.  Zur Zeit werden nur noch einige wenige Pferde vorsorglich nachbehandelt und erhalten Spülungen bevor Ende Juni das Vereinsleben des RWS wieder „auf normal“ geschaltet werden soll.  „Vierzehn Tage nach Quarantäne-Ende – dann sind wir mit dem Termin der Junghundeschau auf der sehr sicheren Seite, zumal wir in diesem Jahr keine Anmeldungen für die Gebrauchsprüfungen der Meuten  und damit auch keine fremden Pferde auf der Anlage haben werden“, betonte der DSJV-Zucht-Referent und Tierarzt Chris Gabrielse. „Wir sind dann gerüstet und hoffen auf eine Saison mit Pferden, die gesund bleiben und Hunden, die fit sind“, bekräftigte der RWS-Master Christian Coenen.
Text und Bild: Petra Schlemm  .