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Kurfürstliche Schleppjagd in Amberg - die 12.

Im 15. Jahr nach der Premiere in Amberg fand jetzt die 12. Kurfürstliche Schleppjagd statt. Die Bedingungen konnten nicht besser sein. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und tauchte die Oberpfälzer Landschaft in wunderschöne Farben. Wie auch im Vorjahr trafen sich die Reiter wieder mitten im Wald im ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr.

Viele Bekannte trafen in Amberg ein – aus dem Frankenland, aus dem Südlichen Bayern aber auch international durch Reiter aus Wien und Tschechien – und machten mit rund 40 Reitern ein schönes Feld. Nach Sektempfang und einem deftigen Weißwurst Frühstück begrüßte der Jagdherr Claus Hermann die Gäste zu Pferd. Auch der Oberbürgermeister und Schirmherr Michael Cerny stattete der Jagd einen Besuch ab und gab den Reitern einen Amberger Gruß auf die Jagd mit.


Die Strecke der Jagd zog sich durch das traumhafte Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Höhen und Tiefen, Gräben und ein Bach gestalteten die Schleppen. Über rund 30 Hindernisse führte Hubertus Herrmann das 1. Feld. Bürsten, Tonnen, Baumstämme und überbaute Gräben galt es hierbei zu meistern. Wer nicht springen wollte, wurde von Steffi Schedl um die Hindernisse herumgeführt. Die Schleppe legte in diesem Jahr wieder Conny Strobel, der die Hunde der Frankenmeute unter der Führung von Master Uwe Hochbrückner zuverlässig folgte.


Amberg zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. So ist dem Betrachter immer wieder ein Spiel der Landschaft geboten, das in der Oberpfalz einmalig ist. Die Zuschauer konnten die komplette Jagd gemütlich in Kutschen verfolgen, die die schönsten Stellen und Sichtpunkte anfuhren. Nach rund 20 Kilometern und dem Halali trafen sich die Reiter im Zelt wieder. Dort überreichten Doris Wedemeyer-Herrmann, Claus Herrmann und Hubertus Herrmann die Brüche und Jagdknöpfe, und der Tag klang gemütlich aus.


Wie die Jagd in Amberg weitergeht steht noch in den Sternen. Wachsende bürokratische und behördliche Auflagen sind mittlerweile die eigentlichen Hindernisse der Jagd geworden, die die Jagdherrschaft jedes Mal zu überwinden hat. Deswegen heißt es aus Amberg zunächst: „Wir werden sehen, was die kommenden Jahre bringen.“
Text: Hubertus Herrmann und Fotos: Doris Frank-Schneider