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Durch die Altstadt in die Allerwiesen

Ein gutes Jagdpferd und eine betriebssichere Meute gehen überall hin - und sei es durch die Fußgängerzone einer mittelgroßen Kreisstadt an einem Shopping-Samstag. Durch die Altstadt in die Allermarsch – das ist der traditionelle Auftakt der Herbstjagd in Verden.

Vom Holzmarkt vor der ehemaligen Kaserne, die jetzt das Deutsche Pferdemuseum beherbergt, durch die Stadt, über die Aller-Brücke und in die weitläufige parkähnliche Wiesenlandschaft am Fluss - das ist traditionell der Auftakt der Herbstjagd und alle Beteiligten haben sich erstklassig diszipliniert benommen. Knapp 50 Reiter hinter der Niedersachsenmeute gingen in drei Feldern auf die langen Schleppen bis nach Ahnebergen und zurück zum Halali-Platz am Gut Hönisch, direkt am Fluss.

Leonard von Schultzendorff führte die Hounds mit seiner Equipage. Katharina Behrendt zeigte der Schleppenlegerin Kathrin Klatte-Badenhop den Weg. Karl Wallis als Jagdherr führte das erste Feld direkt hinter den Hunden während Niclas Kutzer das zweite Feld über ausgewählte Hindernisse leitete. Sabine Behrendt gab den Reitern im dritten Feld Gelegenheit die Arbeit der Hunde und die Springer auf der 15 Kilometer-Strecke zu beobachten. Stephanie Vorwerk war als Schlußpikörin im Einsatz und ihr Mann Christian gab den „Patenonkel“. Er leitete die kleine Skadi mit ihrem Pony am Führzügel. Es war immerhin schon die dritte Jagd für die erst neun Jahre alte Tochter eines Freundes.


Tradition hat bei der Niedersachsenmeute die „Jagdkritik“ bei der Kaffeetafel im Niedersachsenhof. Dr. Gerhard Bosselmann schloss seine Lobrede auf die Strecke, die gut gebauten Hindernisse und die gelungene Hundeführung mit einem Gruß an eine Institution im Team der Niedersachsenmeute. Die ganze Jagdgesellschaft schickte der couragierten Schwaneweder Pikörin ein lautes Horrido ins Krankenhaus.


Text und Bilder: PS. Mehr Bilder von der Jagd hat Adrian Fohl gemacht, zu sehen bei foto-ix.de