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Weiter Schleppjagd auf National Trust Land

Der Antrag, Schleppjagden auf Land des englischen National Trust zu verbieten, ist abgeschmettert worden. Bei der Jahresversammlung der Mitglieder in Swindon wurde abgestimmt und die “Antis” sind unterlegen. Knapp, aber endgültig: 30.985 stimmten gegen die Resolution, 30.686 waren dafür. Nach den Regeln des National Trust darf innerhalb der nächsten vier Jahre kein gleichlautender Antrag mehr eingebracht werden.

Polly Portwin, Sprecherin der Jagdreiter in der Countryside Alliance - und Judge bei der Junghundeschau der DSJV in Schwarzenstein - war bei der Abstimmung zugegen und kommentierte anschließend in „Horse & Hound“: “Wir freuen uns über das Ergebnis, aber der Antrag war insgesamt fehlerhaft begründet, unnötig und eine enorme Geld- und Zeitverschwendung. Trotz Wahlkampf über Monate durch die Animal Rights-Bewegung haben weniger als ein Prozent der Mitglieder des National Trust letztlich für ein Schleppjagd-Verbot gestimmt. Nach der sehr lebhaften Hauptversammlung und langem Vorlauf freuen wir uns, dass der Antrag abgelehnt wurde. Hunting ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil ländlicher Lebensart, und es ist eine gute Nachricht, dass unsere Meuten weiter Zutritt haben zum Land des National Trust, so wie es seit Generationen gewesen ist.“
Ein Sprecher der Charity-Organisation erläuterte das Ergebnis: “Das Kuratorium hat den Mitgliedern empfohlen, Schleppjagden weiterhin zu erlauben nachdem unlängst Verbesserungen im Genehmigungsverfahren durchgesetzt wurden, die darauf abzielen den Landschaftsschutz zu gewährleisten. Die Wohltätigkeitsorganisation hat sehr sorgfältig beiden Seiten zugehört in dieser sehr gegensätzlichen und leidenschaftlichen Debatte.“
Im vergangenen Jahr hat der National Trust 79 Lizenzen für  67 Meuten ausgegeben. Innerhalb von fünf Jahren seien in sechs Fällen Verstöße geahndet worden. In England und Wales gibt es geschätzt 300 Meuten.
Nach der Satzung des National Trust ist die Schleppjagd zumindest für weitere vier Jahre gesichert, denn so lange darf kein erneuter Vorstoß die Jagd zu verbieten eingebracht werden.
Quelle: Horse & Hound und Foto: ps