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Pfeilschnell in Wörlitz

Unter der Schirmherrschaft von Edda Darboven lud der Anhaltische Reit- und Fahrverein zur 15. Fürst- Franz-Gedächtnisschleppjagd, und das UNESCO- Weltkulturerbe Dessau- Wörlitzer Gartenreich zeigte sich an diesem Wochenende wieder von seiner schönsten Seite. Die vollständig im 18.Jh. umgestaltete Landschaft entspricht auf tausenden Hektar der Idealvorstellung eines englischen Landschaftsparks. Wo sollte man eine Jagd reiten, wenn nicht hier?

Nach der Hubertusandacht am Eingang der Wörlitzer Anlagen zog das Jagdfeld hinter den 15 ½ Koppeln der Mecklenburger Meute hinein in die Elbaue. Schon auf der ersten Schleppe zeigte die Meute, dass der gehörige Schuss frischen Blutes ihr sehr gut getan und das Tempo deutlich gesteigert hat. Spurtreu folgten die Hunde auch scharfen Wendungen und jagten mit wunderbar lautem Geläut.


Dem Jagdfeld präsentierten sich auf 25 km wieder vielseitige Hindernisse angefangen vom Graben auf der zweiten Schleppe über einen Wasserdurchritt von gut einem Meter Tiefe bis zu den kapitalen Baumstämmen, die respekteinflößend wirkten, aber wunderbar zu springen waren.


Der Abend wartete mit einem gewohnt hervorragenden Essen im historischen Gasthof „Zum Eichenkranz“ und der Band Yellow Times auf. Bis nachts um eins wurde ausgelassen getanzt.

Am nächsten Morgen lockte erneut der Ruf der Jagdhörner zur Kleinen Jagd. Die wieder ungeheuer schnell laufende Meute folgte der Schleppe knapp 10 km über eine natürliche Wellenbahn direkt an den Elbestrand und hinein in einen Wald ohne sich irritieren zu lassen. „Selbst die Reiter konnten die Wildschweine hier riechen“, beschrieb einer der Schleppjäger.


Text: Diana Torger und Bilder: U.Kettmann und F.Torger