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Den Mischwald in Seedorf aufgemischt

III. Rittergut Seedorf Schleppjagd des Brandenburger Hunting Clubs: Ruhig und idyllisch grenzt das große Waldgebiet direkt an das kleine Örtchen Seedorf. Wo kein Wald angrenzt, verläuft der Elbe-Havel-Kanal und so hat man eine wirklich beschauliche Gegend um sich. Die Herzlichkeit der Brandenburger Gastgeber tut ein Übriges. Das finden auch die Hunde der Frankenmeute, die nach der langen Anreise einen Spaziergang mit Badepause im Park der Familie Schmeichel genießen durften.

Aber dann: Schluss mit Stille und Idylle – Streckenbesichtigung! Die Equipage war vorgewarnt und wusste, was sie erwartet. Tituliert als „artgerechte Haltung“ für einen Geländewagen war die Fahrt durch das schier endlose Waldgebiet wie auch die Streckenwahl sehr sportlich. Neben den Galoppwechsel-Garantie-Kurven sind wechselndes Geläuf, Hügelpassagen und zahlreiche Hindernisse, natürliche Gräben und Schneisen die Anforderungen an Mensch und Tier.

Zurück auf dem Anwesen von Familie Schmeichel, die als Landeigner und Mitorganisatoren den beiden Jagdherren Oliver Keizers und Dr. Ulrich Wolschner tatkräftig zur Seite standen, begrüßte das Jagdhornbläserkorps Petersberg musikalisch und stimmte nebst hervorragender Verköstigung, tollem Ambiente und feinsten Klängen aus den Hörnern auf den kommenden Jagdtag ein.



Die gute Resonanz vom Vorjahr wurde auch am Samstagmorgen wieder bestätigt, als sich rund 40 Reiterinnen und Reiter zum Stelldichein versammelten. Ihnen boten die Hunde Höchstleistung. Konzentriert und voller Eifer arbeiteten sie die Trittsiegel auf dem trockenen Sandboden aus und legten eine sagenhafte Geschwindigkeit vor. Das bedeutete vollste Konzentration und Aufmerksamkeit bei Pferd und Reiter. Dem Tempo der Hunde folgen, vor den Ecken zurücknehmen und wieder zulegen – da zeigt sich, ob im Vorfeld trainiert wurde!

Der Regen vom Morgen wich zum Nachmittag hin der Sonne, die zusätzlich ins Schwitzen brachte, gleichzeitig die Landschaft aber in ein herrliches Licht tauchte.



Glückliche, zufriedene Gesichter nahmen die Hunde zum Cureé in Empfang, die sich nach einer Abkühlung den Pansen redlich verdient hatten. Für die Reiter gab es Kaffee und Kuchen am Stall und ein ebenso leckeres Essen wie am Vortag. Es fehlte dabei nur die Frankenmeute-Equipage, die das wegen der langen Heimreise leider verpasste.
Text: Lisa-Marie Johrendt und Fotos: Hermann Zacher (FM)