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Oldenburg wegen Sturmschäden abgesagt

Sturmtief mit Spätfolgen. Franz-Josef Boklage als Sprecher des Reit- und Fahrverein Oldenburg hat die Schleppjagd mit der Niedersachsen-Meute abgesagt.  Die Sturmschäden im Gelände des Truppenübungsplatzes Oldenburg sind noch nicht beseitigt. Umgestürzte Bäume liegen nach wie vor an vielen Stellen des nicht allzu großen Bereichs, in dem mit der Meute geritten werden kann.

Für übende Truppen ist das Gelände geräumt. In den Randbezirken aber, in denen die Niedersachsen-Meute seit vielen Jahren ihre Jagden veranstalten durfte, hindern unüberwindbare natürliche Hindernisse das Jagdgeschehen. „Die Hunde würden es schaffen, vielleicht auch die Equipage. Die Felder der immer sehr zahlreichen Jagdteilnehmer hätten aber keine Freude,“ betonte Boklage. „Der Truppenübungsplatz birgt dann Gefahren, die nicht mehr beherrschbar sind.“ Der Reit- und Fahrverein Oldenburg hat in den vergangenen Jahrzehnten mit großer Perfektion in diesem für den Veranstalter herausfordernden Gelände, oft zusammen mit den dort eingesetzten Soldaten wunderbare Jagdtage organisiert. Dafür dankt die Niedersachsen-Meute aus Dorfmark sehr herzlich den örtlichen Veranstaltern und der Bundeswehr und freut sich mit allen Mitgliedern auf die Oldenburger Jagd im November 2018.
Für die Dorfmarker Meute ist es üblich, in solchen seltenen,  unvorhersehbaren Situationen ein alternatives Gelände zu finden, um den Jagdtermin zu erhalten. Das ist indessen in diesem Jahr wegen des vielen Regens nicht möglich. Fast überall sind die Böden zu sehr aufgeweicht.
Möglichkeit zum Jagdreiten hinter den Hounds der Niedersachsen-Meute sind stattdessen gegeben am 25. November, Samstag, in Verden-Eitze und am  9. Dezember in Wense.  Dieser Dezember-Termin ist auch der Schlusspunkt im Jagd-Kalender.
Text: NM