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Kleines Jubiläum in Wörlitz

Fünfzehn mal – das scheint wenig angesichts der jagdlichen Geschichte, die im Dessau-Wörlitzer Gartenreiche geschrieben worden ist. Zur fünfzehnten Fürst-Franz-Gedächtnis-Schleppjagd lädt der Anhaltische Reit- und Fahrverein auf historischen Grund ein. Vom 20. bis 22. Oktober ist Reiter-Treffen in den Elbauen.

Vor mehr als dreihundert Jahren ritt Fürst Leopold I. von Anhalt Dessau, besser bekannt als der Alte Dessauer, erstmals in seinem Fürstentum mit der Meute zur Jagd. Sein Enkel Fürst Franz von Anhalt-Dessau, Gründer des Dessau-Wörlitzer-Gartenreichs, teilte die ausgesprochene Jagdleidenschaft seines Großvaters, ließ für die über 200 Koppeln starke Dessauer Meute ein eigenes Jagdhaus errichten und galt als einer der besten Jagdreiter seiner Zeit. Als er 1812 seine letzte Jagd ritt, verstummte für lange Zeit das helle Geläut einer jagenden Hundemeute in den Wörlitzer Elbauen. Bis im Jahr 2003 zur ersten Fürst-Franz-Gedächtnisschleppjagd geladen wurde. In den seither vergangenen Jahren hat sich die Veranstaltung kontinuierlich weiterentwickelt.
Für jeden der einmal auf schier unendlichen Wiesen an lichten Eichenwäldern vorbei einer schnellen Meute folgen möchte, ist der Besuch in Wörlitz ein Muss. Vom 20. bis 22.10. lädt der Anhaltische Reit- und Fahrverein zur 15.Fürst- Franz-Gedächtnisschleppjagd in die Elbaue nach Wörlitz.
Geritten wird hinter der Mecklenburger Meute am Samstag auf einer Strecke von ca. 25 km, am Sonntag ca. 12km.
Zur Einladung hier und zur Anmeldung hier:
Impressionen der Jagden seit 2003 auf YouTube unter  youtu.be/-paFB2mbqdM